Häufigkeit / Statistik
Statistik - Dimensionen
Deutsche Gesellschaft für Ernährung:
800 000 - 2,7 Mio in der BRD ( alte Bundesländer ) essgestört
40 000 - 500 000 in Berlin ( nach der Wende )
90% Frauen 10% Männer ( Tendenz steigend )
von der Gesamtbevölkerung: 10 - 20% Frauen, 5% Männer
20% Magersucht
70% Ess - Brechsucht
10% Ess-Sucht (ab dem 50. Lebensjahr knapp 30% Übergewicht =
15 - 20% über „normal“; nur 1/20stel organisch bedingt )
60 - 80% Grenzverletzungen ( sex. Missbrauch, Gewalt )
Ernährungspsychologisches Institut Göttingen:
• jede 2. Deutsche Frau essgestört, jeder 3. Mensch vorübergehend
• mind. 50% der bis 18jährigen Mädchen hat eine oder mehrere Diäten gemacht
• Zitat: Es gibt kaum eine Frau, die auf ganz natürliche Weise mit dem Essen umgehen kann, die keine Waage, keine Diät kennt und isst, worauf sie Appetit hat.
• bereits 1992:
• Über 500 Diäten auf dem Markt = Einstiegsdroge in Ess-Störung
• ca. 75% der Frauen haben Diäterfahrung, mind. 15% machen ständig eine Diät
• 2 von 3 Menschen, denen der Arzt eine Diät verordnet hat, haben nach 7 Monaten ihr altes Gewicht wieder oder gar zugenommen.
Zu Magersucht:
• 10% sterben
• 30% Spontanremission ( Lebensverhältnisse anders )
• 30% Heilung durch Behandlung
• 30% chronisch
• 40% geht in Eß- Brechsucht über
• jeder 7. Jugendliche ist ein Risikofall
Zu Ess - Brechsucht:
anerkanntes Diagnosekriterium ( DSM-III-R ) : mind. 2 Eßanfälle pro Woche über mind. 3 Monate.
Seit 1980 als eigenständiges Krankheitsbild anerkannt.
• 60% essen und brechen 1-2mal täglich
• 30% 6mal
• 10% häufiger ( in der Praxis: bis zu 15mal am Tag )
• durchschnittlich dauert es 8 Jahre bis Hilfe in Anspruch genommen wird.
• 20% sind selbstmordgefährdet
• 15% waren vorher magersüchtig
• Männer im kommen ( Homosexuelle, Models, Tänzer, Ringer, etc.)
Zu Ess-Sucht:
• bereits 1982 kontrollierten 10% der Frauen ihr Gewicht ständig,
• 30% häufig
• 30% ab und zu
• 30% nicht