Essstörungen
Essstörungen sind psychosomatische Erkrankungen, die häufig in der Pubertät auftreten.
Essen bzw. das Hungern wird zur schnellen Ersatzbefriedigung für meist tief verwurzelte Probleme
aber auch Anpassung, Verweigerung oder Resignation können deren Auslöser sein.
Zu den Essstörungen gehören die Magersucht, die Bulimie und die Binge Eating Disorder.
Es gibt verschiedene Ursachen für diese Krankheiten und sie können individuell verschieden sein.
Oft sind es familiäre und soziale Konflikte oder ein falsches Schönheitsideal in den Medien und
in der Gesellschaft.
Wurden Essstörungen in der Vergangenheit eher als weibliches Phänomen abgegolten, so erkranken heutzutage zunehmend auch Jungen und Männer. Allen gemein ist jedoch die gestörte Körperwahrnehmung bedingt durch die Erkrankung an einer Essstörung.
Essstörungen sind mit langfristigen Gesundheitsschäden verbunden und zwar nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Bei Nichtbehandlung können sie im Extremfall sogar zum Tod führen.